3 einfache Übungen für mehr Beweglichkeit im Alltag – und die 3 effektivsten!
Beweglichkeit im Alltag bedeutet nicht, dass du irgendwann den Spagat auf Knopfdruck schaffen musst. Es heißt viel simpler: Schuhe im Stehen anziehen können. Die Einkaufstasche vom Boden aufheben, ohne dabei zu fluchen. Oder sich am Rücken kratzen, ohne sich gleich die Schulter auszurenken 😅 Genau diese kleinen Bewegungen sind es, die dein Leben leichter machen, viel mehr als jede beeindruckende, aber im Alltag kaum nützliche Verrenkung.
Genau darum geht es in diesem kurzen, praktischen Video. Ich zeige dir meine Top 3 Übungen, um beweglicher zu werden und dazu noch die drei effektivsten.
Wo genau kommst du an deine eigenen Grenzen? Jede von uns hat andere Alltagsbewegungen hat, die knifflig werden! Häufig ist es die Schultermobilität und die Rückseite der Oberschenkel- gehörst du auch dazu?
PS: Sich schlecht fühlen, weil’s eine Übung noch nicht klappt? Das ist hier nicht erlaubt! Die Übungen sind ja genau dafür da, Grenzen aufzudecken und sie behutsam zu erweitern und definitiv nicht dafür, dich schlecht zu fühlen ☺️
PPS: Und genau dabei kann ich dich unterstützen. Zusammen ist der Weg nicht ganz so steinig, und mit etwas Humor auch viel angenehmer 😉 Was Beweglichkeit im Alltag am Ende ausmacht sind kleine, ehrliche Fortschritte, gerne gemeinsam erarbeitet, ohne Druck.
Beweglichkeit im Alltag wird oft unterschätzt, gerade weil sie so unspektakulär daherkommt. Niemand postet ein stolzes Foto davon, dass er sich mühelos bücken konnte, um die heruntergefallene Socke aufzuheben- obwohl das lustig wäre. interessanterweise sind es aber genau diese kleinen, alltäglichen Bewegungen, die über Lebensqualität entscheiden, nicht die spektakulären Kunststücke, die man sich vielleicht unter Beweglichkeit vorstellt, wenn man an Yoga-Influencerinnen denkt.
Viele meiner Klientinnen sind erstaunt, wie sehr eingeschränkte Beweglichkeit sich in ganz alltäglichen Situationen bemerkbar macht, oft schon Jahre bevor sie überhaupt zu mir kommen. Ein steifer Nacken, der das Schulterblick beim Rückwärtseinparken erschwert. Eine Hüfte, die beim Socken-Anziehen im Stehen einfach nicht mehr mitmacht. Ein Rücken, der sich beim Bücken über die Spülmaschine meldet, obwohl man doch eigentlich noch viel zu jung dafür ist, wie viele mir dann ganz erstaunt sagen. Diese kleinen Einschränkungen schleichen sich meist so langsam ein, dass man sich irgendwann einfach daran gewöhnt und sie für normal hält, obwohl sie es nicht sein müssten.
Wenn du regelmäßig an diesen drei Übungen dranbleibst, merkst du den Unterschied meist zuerst genau dort, wo du ihn am wenigsten erwartest: beim Anziehen, beim Autofahren, beim Spielen mit Kindern oder Enkelkindern auf dem Boden.
Falls du beim Ausprobieren merkst, dass eine der Übungen sich komisch oder unangenehm anfühlt: Das ist völlig normal und kein Zeichen dafür, dass mit dir etwas nicht stimmt. Beweglichkeit ist wie Kraft trainierbar, nur eben in ihrem eigenen Tempo, und jede Person bringt dabei eine ganz individuelle Ausgangslage mit, abhängig von Alltag, Vorerfahrungen und manchmal auch alten Verletzungen, die der Körper sich noch gut merkt.
Wenn du dir wünschst, dass jemand genau hinschaut und dein Training an deine individuelle Beweglichkeit anpasst, statt dir ein Standardprogramm überzustülpen: Buch dir gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch, und wir schauen gemeinsam, wo deine Grenzen liegen und wie wir sie gemeinsam erweitern können, Schritt für Schritt und ganz ohne Druck.

