Hast du ein Frustrationsprotokoll?
Laut einem Podcast, den ich neulich gehört habe ist es ein Muss.
Ich finde die Idee grandios.
Nicht auf Autopilot zu laufen und mit z.B. Essen ein negatives Gefühl zu kompensieren, sondern sich einem Protokoll entlanghangeln.
Was für mich den entscheidenden Unterschied macht ist dabei über den Körper gehen, bevor man sich dem Inneren zuwendet.
Hier ist mein Frustrationsprotokoll!
– Essen: Regelmäßig? Gemüse? Proteine?
– Genug Wasser getrunken?
– Genug geschlafen?
– Genug Sport gemacht/ mich bewegt?
(Dementsprechend handeln, Training ist bei mir der Stimmungsaufheller Nr.1!)
Und:
Wie geht es meinem Nervensystem?
– Kontrollverlust? Aufräumen, Putzen, Kühlschrank auffüllen, Vorkochen.
– Fühle ich mich ungenügend? Aufmerksamkeit MIR SELBST schenken (die teure Haarkur benutzen, die lecker duftende Bodylotion, das neue Outfit anziehen, Nägel lackieren, Lippenstift auftragen)
– Hoffnungslos? Minischritt in Richtung meiner Ziele (z.B. spanisch Vokabeln lernen)
– Gedanken sehr im Außen? Zeit für mich, zum Träumen und meine Ziele freiräumen. Social Media begrenzen.
Wenn ich mich dann immernoch schlecht fühle, gehe ich in den Kontakt mit anderen Leuten und spreche die Herausforderung an.
Aber gestärkt, bei mir und geerdet.
Nicht klagend, sondern lösungsorientiert.
Die Welt wäre eine bessere, wenn jeder einem Frustrationsprotokoll folgen würde und Verantwortung für seinen Körper, sein Nervensystem und die Auswirkungen dessen auf unsere Stimmung übernehmen würde.
Was denkst du dazu?

