Wenn meine Stimmung im Keller ist
– was ich tue. Und warum mein Körper dabei im Mittelpunkt steht.
Wenn meine Laune im Keller ist, versuche ich rational meine Bedürfnisse durchgehen. Soo unendlich oft habe ich meine Bedürfnisse ignoriert und deswegen ist meine schlechte Laune eine logische Konsequenz der mangelnden Selbstfürsorge.

Meine Fragen
- Habe ich gegessen? Hat mein Körper alle Nährstoffe bekommen? Gemüse? Proteine? Regelmäßigkeit? Oder habe ich von der Hand in den Mund die letzten Tage gelebt? Schnell beim Becker etwas gekauft und im Stehen gegessen?
- Habe ich genug Wasser getrunken?
- Habe ich genug geschlafen? Ruhepausen gemacht?
- Wie viel habe ich mich bewegt/ Sport gemacht diese Woche? Ich raffe mich auf zu einem kleinen Training. Ich peile nicht dieselben Gewichte an, wie sonst. Keine Perfektion.
- Mein Ziel ist es, meine Endorphine in Schwung zu bringenIch zeige meinem Nervensystem, dass ich die zuverlässigste Person in meinem Leben bin, ich versuche mir auch in diesen Momenten zu beweisen dass ich für mich da bin und für mich sorgen kann.Schwere Gewichte zeigen mir die Grenzen meines Körpers auf, das gibt mir das Gefühl, nicht mehr zu schwimmen, zu wissen wo ich anfange und aufhöre. Ich spüre mich mehr. Ich bin da, geerdet. Das hilft enorm.Wenn ich mich zu keinem Training aufraffen kann, dann zumindest zu einem Spaziergang. Rausgehen hilft schon enorm.
- Wie geht es meinem Nervensystem? Zum Beispiel: Fühle ich mich verloren, erlebe ich das Gefühl von Kontrollverlust? Dann räume ich auf. Fülle meinen Kühlschrank auf, koche vor für die kommenden Tage vor.
- Fühle ich mich nicht wertvoll? Dann schenke ich mir mit ganz viel Selbstliebe die Aufmerksamkeit! Haare waschen mit der teuren Haarkur, die besonders luxuriöse Bodylotion. Nägel lackieren, das neue Outfit anziehen, Haare besonders schön herrichten, Lippenstift, das Parfum auftragen.
- Fühle ich mich hoffnungslos? Dann mache ich einen kleinen Schritt Richtung meiner Ziele. Die, die ich nur für mich habe, für niemanden anders. Ich kann die Anzahl der Male, in den letzten Monaten nicht nennen, in denen meine spanisch Vokabeln zu lernen, meine Stimmung des Tages komplett verändert hat. Bin ich sehr im Außen? Dann nehme ich mir Zeit für mich, meine Ziele, mein Visionboard. Höre Musik und trinke grünen Tee. In meinem Leben geht es in erster Linie um mich & was ich in die Welt bringe und nicht um Drama von Außen. Mir hilft es, mir bewusst die Zeit für mich zu nehmen, um mich in Gedanken wieder zurückzuholen. Für andere mag das zum Beispiel eine Meditation sein.
- Meine Lieblingsreihenfolge: Aufräumen, trainieren, putzen, duschen und Haare waschen, vorkochen, essen, an meinen Zielen arbeiten und träumen. Danach bin ich zumindest bei mir und wenn ich dann immer noch schlechte Laune habe aufgrund einer Problematik kann ich es besser und verständnisvoller kommunizieren oder mir bewusst Unterstützung suchen.
PS: Natürlich fördert der Social Media konsum extrem ein Gedanke von Vergleichen. Das ist persönlich gar kein Thema für mich, aber eventuell kann das noch ein wichtiger Punkt sein, den Konsum Sozialer Medien
zu reduzieren ❤️.

