Yoga macht mich agressiv.
Nein, das ist keine Clickbait. Ich kann es wirklich nicht leiden.
Hier sind ein paar Dinge, die ich an Yoga nicht mag:
1. Ich kann es in Kursen nicht leiden, wenn mir eine andere Person sagt, wann ich wie zu atmen habe und
2. wie lange ich in einer Position bleiben soll. Sei doch bitte ehrlich: Ich sterbe die kommenden 30 Sekunden? – Damit kann ich arbeiten! Stattdessen wird gar nichts angesagt- werden es 10 Sekunden? 2 Minuten? Man ist der ansagenden Person komplett ausgeliefert. 🙄
3. So eine Abhängigkeit macht mich agressiv. Krafttraining dagegen entspannt mich. Da habe ich alles selbst in der Hand. Die einzige Variable X ist meine Tagesform.
Es ist planbar.
Das Gewicht ist immer gleich schwer.
Das Gewicht ist immer ehrlich.
Ich bin unabhängig.
Ich spüre meine Grenzen.
Ich fühle mich stark.
Resilient.
4. Viele Frauen machen Yoga, die ohnehin schon (über-)beweglich sind und aus physiotherapeutischen Sicht DRINGEND stattdessen Krafttraining bräuchten.
5. Ich mag das Shishi hinter Yoga als Sport nicht.
6. Yoga ist nicht alltagsnah. Du willst den schweren Blumentopf verschieben. Was brauchst du eher? Den herabschauenden Hund oder einen starken Rücken und eine korrekte Ausführung beim Kreuzheben?!
Und that being said: Natürlich ist jede Form der Bewegung besser als keine Bewegung.
PS: Und gerade für die steiferen, älteren Männer unter uns: Ihr allerdings solltet Yoga dringend machen, dass ist Euer Sport, denn nicht selten braucht ihr die Mobilität mehr als die zusätzliche Kraft.
Vielleicht fühlst du dich ähnlich? Dann lass uns lieber Krafttraining zusammen machen!

